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Mobilität ist unser Antrieb

Unternehmensführung

Das Unternehmen wird vom Geschäftsführer, Herrn Wilfried Eisenberg sowie den Prokuristen, Frau Anne Schäfer und Herrn Lothar Matzkeit geleitet. In enger Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern möchten wir ein umfangreiches Verkehrsangebot in der Stadt sichern.

Wilfried Eisenberg

Diplom-Ingenieur (FH)
Betriebsleiter BOStrab
Geschäftsführer

Wilfried Eisenberg, der gebürtige Warnemünder (Jahrgang 1968) hat zunächst zwei Berufe, Elektromonteur und Elektronikfacharbeiter gelernt und dann in Berlin Elektrotechnik studiert. Seine Stationen waren Rostock, Bremen, Siemens Wien, Skoda Transportation Pilzen, Canberra Australien und nun Schwerin. „Mit Begeisterung und Freude habe ich in den letzten Jahren in unterschiedlichen Positionen im Öffentlichen Personennahverkehr oder als Ingenieur in der freien Wirtschaft gearbeitet, z.B. Infrastruktur verschiedenster Art geplant, gebaut und sie auch betrieben, Fahrzeuge beschafft, Projekte geleitet und auch als Vorstand oder Geschäftsführer Verkehrsunternehmen geführt.
Der ÖPNV ist eine immer fühlbare und ständig sichtbare Dienstleistung in unseren Städten und Landkreisen und diese wird von Menschen für Menschen erbracht, das fasziniert mich einfach.
Spannend und besonders herausfordernd bleiben die Themen wie Daseinsvorsorge, Rahmenbedingungen der Kommunalwirtschaft, knapper werdende finanzielle Mittel, Fahrpreiserhöhungen, der Wunsch nach E-Mobilität und nachhaltigem ÖPNV, den Tarifverhandlungen usw., hier bringe ich meine Erfahrungen ein. So habe ich bis heute Erfolge, Niederlagen und auch Kompromisse rund um den ÖPNV persönlich erfahren und mit begleiten dürfen. Am Ende war alles irgendwo ein Erfolg, weil ich lernen durfte. 
Die Begeisterung, das Wissen und die Erfahrungen sind geblieben und ich will Schwerin im wahrsten Sinne des Wortes voranbringen.“

Anne Schäfer

Diplom-Finanzwirtin (FH)
SGL Vergabe, Risikomanagement und Controlling; Prokuristin

Anne Schäfer (Jahrgang 1977) absolvierte nach dem Abitur ein Studium zur Diplom-Finanzwirtin an der öffentlichen Fachhochschule in Güstrow. Schon kurz nach dem Studium zog es Sie jedoch hinaus in die freie Wirtschaft, wo sie in Hamburg und später in Schwerin im Bereich Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung tätig war. Dabei betreute Sie die unterschiedlichsten Gesellschaftsformen und Branchen angefangen von Non-Profit Gesellschaften bis zu Aktiengesellschaften und Konzernen vor allem in den Themen der Jahresabschlussprüfung und der laufenden steuerlichen Beratung. In dieser Zeit legte sie auch ihr Steuerberaterexamen ab. Frau Anne Schäfer ist seit dem 1. Juli 2020 als Prokuristin im Unternehmen tätig und für den kaufmännischen Bereich verantwortlich. "Ich freue mich auf die neuen Aufgaben, spannenden Herausforderungen und vor allem auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen, Partnern, Gesellschaftern und allen weiteren Stakeholdern. Das Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel liegt mir als Bürger dieser Stadt sehr am Herzen. Ich bin überzeugt von der Wichtigkeit unserer Dienstleistung und möchte meinen Teil zum Erfolg für die Menschen und allen Besuchern beitragen."

Lothar Matzkeit

Diplom-Ingenieur (FH)
Betriebsleiter BOStrab 
Prokurist

Lothar Matzkeit (Jahrgang 1959) ist im Februar 1996 zum Prokuristen und zum Betriebsleiter Straßenbahn bestellt worden. Seit frühester Kindheit den Eisenrädern zugetan, begann sein beruflicher Werdegang nach dem Schulabschluss folgerichtig bei der Eisenbahn. Neben Tätigkeiten als Fahrdienstleiter des Bahnhofes Schwerin und zwischenzeitlich als Fahrplaner für die Nebenbahnnetze zwischen der Prignitz und Westmecklenburg absolvierte er erfolgreich ein Fernstudium. Anfang 1989 nahm er das Angebot an, in eine leitende Position des Schweriner Straßenbahnbetriebes zu wechseln. Seither ist der Name Lothar Matzkeit eng verbunden mit der Modernisierung der Schweriner Straßenbahn. Er hat wesentlichen Anteil am barrierefreien Ausbau des Nahverkehrsystems, der im Bereich Straßenbahn bereits 2008 abgeschlossen werden konnte. Aber auch die Erneuerung des Bussystems bis hin zur Inbetriebnahme der ersten E-Busse trägt seine Handschrift. "Ich möchte betonen, dass alle Erfolge ohne die tolle Mitarbeit des gesamten Teams und die gute Zusammenarbeit mit vielen Partnern in der Stadt, in der Industrie und im Gewerbe nicht möglich wären."

Zahlen & Fakten

Die Nahverkehr Schwerin GmbH in Zahlen für Sie zusammengetragen.

Stand 1. April 2020

Personalbestand

Straßenbahnfahrer: 55

Omnibusfahrer: 83

Fährführer: 1

Verkehrsleitung/ Planung: 8

Vertrieb/ Kundendienst: 9

Technik: 11

Gleise/ Fahrleitung/ Gebäude/ Gleise/ Fahrleitung/ Gebäude: 13

Verwaltung: 19

Insgesamt sind ca. 250 Mitarbeitende in unserem Unternehmen tätig.

Fahrzeugbestand

Straßenbahnen Typ SN 2001: 30

Omnibus 
Mercedes Benz Citaro O 530: 1
Mercedes Benz Citaro O 530 G: 4
Mercedes Benz Citaro Euro VI: 16
Mercedes Benz Citaro G Euro VI: 16
Mercedes Benz eCitaro: 3

Sonderfahrzeuge:
Historischer Triebwagen (Htw) 26
Tatrabahn (Htw 417)
Spatzenbahn
Manika Konferenzbus

Petermännchenfähre

Leistungsdaten

Liniennetz: 
Straba 40,5 km/ Bus 149,9 km

Haltestellen: > 350

Fahrplankilometer 2019: 
Straba 1,290 Mio/ Bus 2,003 Mio 

Platzkilometer 2019: 
Straba 242,5 Mio/ Bus 160,2 Mio 

beförderte Personen 2019:
Straba 12,304 Mio/ Bus 4,768 Mio

Parken in Schwerin

Parkplatz Altstadt: PKW 200, Bus 20
Parkplatz Am Stadthafen: PKW 91, Wohnmob. 10
Parkplatz Am Hauptbahnhof: PKW 200, Bus 10
Parkplatz Am Jägerweg: PKW 90, Wohnmobil 10
Parkplatz Mecklenburgstr.: PKW 73
Parkplatz Marstall: PKW 65

P&R Helios Kliniken
Dauerparkplätze

Aus der Betriebsgeschichte

1881

Die Pferdebahn nimmt auf zwei Pferdebahnstrecken ihren Betrieb auf. Die Gesamtlänge betrug 4 km. Im Jahr 1886 wurde der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.

1908

Am 1. Dezember 1908 fand die feierliche Eröffnung des elektrischen Straßenbahnbetriebes statt. Der Siegeszug der „Funkenkutsche“ war damit nicht mehr zu bremsen. Den Fahrgästen stank kurz nach der Aufnahme des Betriebes ein sternförmiges Liniennetz zur Verfügung.

1935

Am 22. Dezember 1935 beginnt der Linienverkehr mit Omnibussen auf den Linien 2a Friedhof – Görries und 2b Friedhof – Neumühle. Die Busse übernahmen, wie auch heute noch, Zubringerfunktionen zur Straßenbahn. Am 10. Mai 1936 wurde der Omnibusverkehr auf drei Linien aufgenommen und am 11. Oktober 1936 die Linie 4 von der Hubertusstraße bis Lankow Siedlung verlängert.

1945

Zerstörung des Straßenbahndepots im April in der Wallstraße durch einen Bombenangriff. Zudem wurden alle technischen Anlagen des Nahverkehrs zerstört. Nur Trümmer, ausgebrannte Straßenbahnwagen und Omnibusse fand man in den ersten Friedenstagen vor. Ein Omnibusanhänger hatte überlebt.

1946

Die Straßenbahn nimmt den Verkehr am 1. Mai 1946 wieder auf. Am Marienplatz richtete sich die Einsatzleitung ein. Die Bahnen fuhren einmal vom Marienplatz zum Friedhof sowie vom Lewenberg zum Schweizerhaus (Gebaut worden war das Schweizerhaus im Jahre 1849 als Ausflugsgaststätte von Landbaumeister Hermes im südlichen Schlossgarten, abgerissen 1968).

1947

Am 1. Juli fahren wieder Omnibusse. Die Linien führten nach Friedrichsthal, Warnitz, Görries, Neumühle, Mueß, Krebsförden, Wickendorf und Ortkrug.

1949

Die Straßenbahn wird in das Kommunale wirtschaftliche Unternehmen (KWU) eingegliedert. Die KWU kaufte in Dresden sieben Beiwagen der Baujahre 1925 bis 1929.

1958

Einführung von Zeitkartenwagen (Z-Betrieb). Ab Oktober fuhr man schaffnerlos im Triebwagen mit. Hier durften nur Fahrgäste einsteigen, die Scheine des 50-Fahrten-Blocks oder andere verbilligenden Fahrausweise benutzten. Der Fahrer nahm den Fahrschein ab und warf ihn in einen Kasten ein. Barzahlende Fahrgäste und Fahrgäste, die umsteigen wollten, nahmen im Beiwagen Platz, der weiterhin mit einer Schaffnerin besetzt war.

1967

Ab 10. Mai fuhren auf allen Linien keine Schaffner mehr mit. An der Endhaltestelle sorgte ein Rangierer für das Umkuppeln. Alle Fahrzeuge erhielten neben den Einstiegen die 
Buchstaben OS (ohne Schaffner).

1969

Ab 10. Mai fuhren auf allen Linien keine Schaffner mehr mit. An der Endhaltestelle sorgte ein Rangierer für das Umkuppeln. Alle Fahrzeuge erhielten neben den Einstiegen die Buchstaben OS (ohne Schaffner).

1973

Am 21. August traf der erste Tatratriebwagen vom Typ T3D in Schwerin ein. Im September lieferte das Werk in Prag einen weiteren Triebwagen. Die Bahnen waren von den Tschechen auf deutsche Ansprüche zurechtgeschneidert worden.  

1974

Am 6. Oktober wurde die Straßenbahnstrecke zum Stadtteil Großer Dreesch eröffnet. Zuerst fuhren auf der Linie 2 zur neuen Endhaltestelle „Zentrum“ (heute Berliner Platz) die vorhandenen Gotha- und Reko-Bahnen, denn für den Einsatz der Tatrabahnen musste zuerst noch dieStromversorgung gesichert werden.

1976

Grundsteinlegung für den Betriebshof Haselholz und die künftige Hauptwerkstatt für den wachsenden Fahrzeugpark. 

1979

Eröffnung der Straßenbahnstrecke nach Neu Pampow am 7. Oktober. Insgesamt wurden für die neue Strecke 10 Brücken und Untertunnelungen errichtet.

1980

Am 11. Dezember erfolgte die Inbetriebnahme des Betriebshofes Haselholz

1982

Am 1. Januar wird der VE (K) Nahverkehr als eigenständiger Betrieb dem Verkehrskombinat zugeordnet

1984

Am 7. April wird die Straßenbahnstrecke zur Hegelstraße eröffnet. Die Strecke führte über 2,3 Kilometer von der Haltestelle Zentrum bis zur Hegelstraße. Die Streckenerweiterung erhielt moderne Bahnsteige, die dem Fahrgast die sonst übliche Stufe zwischen dem Trittbrett und dem Haltestellenniveau ersparten.

1991

Am 13. Februar erfolgte die Umwandlung des Nahverkehrs Schwerin in eine GmbH.

1992

Baubeginn der Omnibussabstellanlage im Haselholz

1993

Die Neubeschaffung von Omnibussen wird mit der Indienststellung von 25 MAN-Niederflurbussen abgeschlossen.

1994

Die Neubeschaffung von Omnibussen wird mit der Indienststellung von 25 MAN-Niederflurbussen abgeschlossen. Technisch wesentlich besser als die Ikarus-Busse, verursachten sie weniger Lärm und verbrauchten weniger Kraftstoff. Ihre Matrix-Informationsanlage sorgte für eine gute Linienanzeige vorn, seitlich und hinten. Elektromechanische Entwerter gaben Tag, Uhrzeit und Kennnummer für Kontrollen wieder.

1996

Am 31. Dezember wurde der Betriebshof in der Wallstraße geschlossen

2000

Gründung der MecklenburgBahn GmbH (MEBA)

2001

Einsatz der neuen Niederflurstraßenbahnen SN 2001 in Schwerin ab Oktober. Um diese Bahnen als Doppeltraktion fahren zu lassen, wurden alle Bahnsteige auf eine Länge von 60 Metern komplett umgerüstet.

2003

Vertrag über den Kauf von 40 Mercedes-Bussen

2005

Zusammenschluss von MEBA und Ostmecklenburgische Eisenbahngesellschaft zur Ostseeland Verkehr GmbH - NVS hält 30 Prozent der Anteile

2007

Übergabe der neuen Wendeanlage „Am Schlossgarten“ am Jägerweg

2008

Das gesamte Straßenbahnnetz ist behindertengerecht ausgebaut. Haltestellen, die seit 1992 ausgebaut wurden, erhielten Bahnsteige, die den Einsatz von 2,65 m breiten Niederflurbahnen ermöglichen. Diese Bahnsteige sind 23 cm hoch und in der Regel 60 m lang. Der Abstand der Bahnsteigkante zur Straßenbahn beträgt 5 cm.

2010

Übernahme der Parkraumbewirtschaftung im gesamten Stadtgebiet.
Abriss und Beginn des Neubaus der Straßenbahnbrücke über die Crivitzer Chaussee.

2011

Die Weichenstraße und Gleisanlagen auf der Abstellfläche im Haselholz werden erneuert.
Die neue Straßenbahnbrücke an der Crivitzer Chaussee wird übergeben.

2012

Der Verkehrsknotenpunkt Marienplatz wird umgebaut und am 30.11.2012 übergeben.

2013

Einführung der ITCS, ein Rechnergestütztes Betriebsleitsystem.

2015

Beginn des eingleisigen Verkehrs durch die Franz-Mehring-Straße auf Grund des Neubaus der Straßenbahnbrücke und der Verlegung der Schienen auf die rechte Seite in der Wittenburger Straße.

2016

Beschaffung von 32 neuen Citarobussen der Euroklasse VI

2019

Verschmelzung der Mecklenburger Verkehrservice GmbH Schwerin (MVG) auf die Nahverkehr Schwerin GmbH (NVS) zum 1. Januar 2019.

Beschaffung von 3 Elektrobusse zum Ende des Jahres.

2020

Die drei e-Citaro Elektrobusse der Firma Mercedes gehen auf Strecke: Lärmreduzierer, Luftwandler und Navigator. Sie sind nicht nur angenehm leise sondern fallen durch ihre bunten und frohen Designs auf.

1881

TEST

1881

Die Pferdebahn nimmt auf zwei Pferdebahnstrecken ihren Betrieb auf. Die Gesamtlänge betrug 4 km. Im Jahr 1886 wurde der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.
1908

Am 1. Dezember 1908 fand die feierliche Eröffnung des elektrischen Straßenbahnbetriebes statt. Der Siegeszug der „Funkenkutsche“ war damit nicht mehr zu bremsen. Den Fahrgästen stank kurz nach der Aufnahme des Betriebes ein sternförmiges Liniennetz zur Verfügung.

Interesse geweckt?

Haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie wollen noch mehr über die Geschichte und den Verkehr in Schwerin erfahren? 

Da haben wir etwas für Sie: 

"Geschichte des Verkehrs in der Landeshauptstadt Schwerin" 

Dieses Buch können Sie an den Verkaufstellen am Marienplatz und Platz der Freiheit zu einem Preis von 10,00 € erwerben.