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Mercedes Benz CapaCity L

Hersteller

Evobus Mannheim

 MB CapaCity L
Fahrzeug-TypNiederflur Doppeltüren
Motor-TypOM 470
Getriebe-TypZF Ecolife AP, 6 Gang Automatik
Hubraum10.700 ccm
Leistung265 kW / 360 PS
Anzahl Achsen
Anzahl Türen4 (ohne Stufe)
Länge20 995 mm
Breite2 550 mm
Höhe3 150 mm
Leergewicht19 365 kg
Zulässiges Gesamtgewicht32 000 kg
Nutzlast12 635 kg
Sitzplätze53
Stehplätze127

Die größten Busse in Mecklenburg-Vorpommern nutzt der Nahverkehr Schwerin. Darauf sind wir stolz.

Am 27. November 2020 stellte der Nahverkehr Schwerin drei neue Gelenkbusse vom Typ Mercedes Benz "CapaCity L" in den Dienst. Diese werden ab Januar 2021 auf stark frequentierten Linien eingesetzt.

Trotz der beachtlichen Länge von 21 Meter kommen die Busse im Vergleich zum Wettbewerb mit nur einem Gelenk aus. Eine Besonderheit ist die elektrohydraulisch gelenkte vierte Achse, mit der sich diese langen Busse besonders einfach manövrieren lassen. Sie können im gesamten Streckennetz eingesetzt werden. 

Voller Überblick in jeder Situation: der CapaCity ist links und rechts am Heck mit Videokameras ausgestattet. So kann der Fahrer bei der Abfahrt von der Haltestelle sowie im Verkehr den jeweiligen Ausschwenkbereich kontrollieren. Zur Überwachung des Hinterwagens dienen zwei weitere Seitenkameras direkt hinter dem Gelenk.

Unsere Fahrer sind gesondert geschult und freuen sich auf die Fahrt mit unseren Riesen.

Mercedes Benz eCitaro

Hersteller

Evobus Mannheim

 MB eCitaro
Fahrzeug-TypNiederflur Doppeltüren
AntriebRadnabennahmotor mit jeweils 125 KW
Anzahl Achsen2 (Hinterachse Doppeltbereift)
Anzahl Türen3 (ohne Stufe)
Länge12 135 mm
Breite2 550 mm
Höhe3 009 mm
Leergewicht11 519 kg
Zulässiges Gesamtgewicht20 000 kg
Nutzlast6 200 kg
Sitzplätze30
Stehplätze35

2020 beginnt der Nahverkehr Schwerin die Umstellung der Omnibusflotte von Dieselmotoren auf Elektromobilität.

Die ersten drei Omnibusse vom Typ  eCitaro aus dem Hause Mercedes Benz befördern unsere Fahrgäste seit dem 1. März 2020 durch Schwerin. Der Nahverkehr Schwerin ist damit Vorrreiter in Mecklenburg-Vorpommern. 

Die eCitaro bieten unseren Fahrgästen nicht nur ein Plus an Fahrkomfort, Mercedes Benz hat auch die Sicherheit deutlich erhöht. 

Unter anderem sind in diesen Fahrzeugen die weltweit ersten aktiven Bremsassistenten für Stadtlinienbusse verbaut. Das Assistenzsystem warnt vor Kollision mit stehenden oder sich bewegenden Objekten und leitet bei akuter Kollisionsgefahr automatisch ein Bremsmanöver ein. 

Auch ein Sideguard Assistent wurde verbaut. Das mehrstufige System dient der Hinderniserkennung beim Abbiegen und warnt den Fahrer vor Kollisionen beim Abbiegen.

Mercedes Benz Citaro II

Hersteller

Evobus Mannheim

 MB O 530 Citaro 2MB O 530 G Citaro 2
Fahrzeug-TypO 530 C2 Niederflur DoppeltürenO 530 G C2 Niederflur Doppeltüren
Motor-TypOM 936 LAOM 470 LA
Getriebe-TypZF Ecolife AP, 6 Gang AutomatikZF Ecolife AP, 6 Gang Automatik
Hubraum7.698 ccm10.677 ccm
Leistung220 kW / 299 PS265 kW / 360 PS
Anzahl Achsen2 (Hinterachse Doppeltbereift)3 (Hinterachse Doppeltbereift)
Anzahl Türen3 (ohne Stufe)4 (ohne Stufe)
Länge12 135 mm18 125 mm
Breite2 550 mm2 550 mm
Höhe3 009 mm3 009 mm
Leergewicht11 519 kg16 976 kg
Zulässiges Gesamtgewicht19 000 kg29 000 kg
Nutzlast6 200 kg10 700 kg
Sitzplätze3043
Stehplätze6999

Am 12. Mai 2016 konnten unsere Fahrgäste die ersten beiden Omnibusse vom Typ Citaro II in Augenschein nehmen. Insgesamt waren bei Mercedes Benz 32 Omnibusse bestellt und wurden ab Herbst in Schwerin eingesetzt.

Die Niederflurfahrzeuge sind mit ausklappbaren Rampen, extra gekennzeichneten Sitzflächen und besonders viel Platz für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle auf die Bedürfnisse Mobilitätseingeschränkte abgestimmt.

Neu bei diesen in Schwerin eingesetzten Gelenkbusse ist die zusätzlich an der 3. Tür befindliche Rollstuhlklappe.

Die Dieselfahrzeuge aus Mannheim erfüllen die strenge Euro-VI-Norm und dürfen den „Blauen Engel“, das Siegel für den Umweltschutz, tragen. Ein weiteres Highlight: die Busse haben LED-Scheinwerfer und ein Computer-Netzwerk für sämtliche elektronischen Geräte.

Der Nahverkehr Schwerin hat bei der Ausstattung der Fahrzeuge besonderes in die Zukunft der digitalen Vernetzung investiert. Basierend auf das Forschungsprojekt „IP-KOM-ÖV“ (Internet-Protokoll-basierter Kommunikationsdienst) entstand der neue leistungsfähige und zukunftsorientierte Standard „IBIS-IP“, ein Ethernet basierter Netzwerkstandard.

Niederflur-Gelenktriebwagen Typ "SN 2001"

Hersteller

Bombardier Transportation Deutsche Wagonbau GmbH, Werk Bautzen

elektrische TeileKiepe Elektrik GmbH & Co. KG, Düsseldorf
Bauartdreiteiliges Einrichtungsfahrzeug
Länge29.700 mm
Breite2.650 mm
Höhe3.410 mm
Eigengewicht40,2 t
Spurweite1.435 mm
Nennspannung600 V (optional 750 V)
Höchstgeschwindigkeit70 km/h
Motorleistung4 x 125 kW
MotorkühlungLuftkühlung (eigenbelüftet)
MotortypDrehstrom-Asynchronmotor
Betriebsbremse, elektrischgeneratorisch
FeststellbremseScheibenbremse
Magnet-Schienenbremse8 x 66 kN
PrimärfederungGummi/Metall
Sekundärfederunghydropneumatisch
Sitzplätze84
Stehplätze (bei 4 Personen je m²)115

Am 24. August 2001 wurden die ersten drei Niederflur-Gelenktriebwagen des Typs SN 2001 im Rahmen eines Roll Out und anschließendem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach ersten Probefahrten wurde mit ihnen am 25. September der Linienbetrieb aufgenommen. Es erfolgte alle drei bis vier Wochen die Inbetriebnahme eines weiteren Niederflurfahrzeuges. Bis Ende 2003 war der Ersatz der alten Tatra-Fahrzeuge durch 30 neue Triebwagen abgeschlossen.

Die Niederflur-Gelenktriebwagen des Typs SN 2001 sind in Stahlleichtbauweise gefertigt. Besonders erwähnenswert ist, dass das Schweriner Fahrzeug eines der ersten Fahrzeuge mit einer optimierten Seitenwandfertigung ist. So konnte trotz vieler Maßnahmen zur Komforterhöhung das Fahrzeug-Eigengewicht je Sitzplatz gegenüber den Tatra-Triebwagen um über 21 % gesenkt werden.

Die linke Seitenwand eines mittleren Wagenteiles. Durch neue computergestützte Schweißverfahren wurde die Vorfertigung ganzer Seitenwände möglich. Das verkürzt die Fertigungszeiten, bringt eine deutliche Gewichtseinsparung und ermöglicht die Verwendung von hochwertigen korrosionsträgen Blechen. 

Das Fahrgastinformationssystem wird in jedem Wagenteil durch einen 15"-Monitor unterstützt. Neben den Möglichkeiten der Darstellung von Fahrtverlaufsinformationen, Umsteigemöglichkeiten usw. können wir unsere Fahrgäste hiermit auch auf geplante Sonderverkehre oder Fahrplanänderungen hinweisen.In jedem der drei Wagenteile befindet sich ein Monitor für die Fahrgastinformation. Oben rechts die übliche Haltestellen-Innenanzeige in Form einer Textanzeige für die nächste Haltestelle. Neben der konsequenten transparenten Gestaltung des Wageninneren dient eine Videoüberwachungsanlage der Erhöhung der Sicherheit unserer Fahrgäste. Weiterhin verfügt jedes Fahrzeug über ein Fahrgastzählsystem.

Historischer Triebwagen 417

Der HTw 417 wurde 1988 von Ceskomoravská Kolben-Danèk, Praha, Werk Tatra gebaut.

Der Triebwagen wurde zusammen mit dem Triebwagen 418 und dem Beiwagen 359 als letzter gebauter T3D nach Schwerin geliefert. Mit der Auslieferung dieser Fahrzeuge endete auch die Beschaffung der Tatrafahrzeuge.

Der Triebwagen wurde nicht in das 1990 begonnene Modernisierungsprogramm einbezogen. Nach Ablauf seiner Untersuchungsfristen im Jahr 2005 wurde das Fahrzeug abgestellt. Im Fahrgasteinsatz konnte man ihn schon seit 2003 nicht mehr erleben.

In Vorbereitung des Jubiläums „100 Jahre elektrische Straßenbahn“ in Schwerin, wurde die gesamte elektrische Ausrüstung überholt und der Wagenkasten wieder instandgesetzt. Seit dem 8. August 2008 steht das Fahrzeug als dritter betriebsfähiger historischer Triebwagen für Sonderfahrten zur Verfügung.

Der Wagen hat 21 Plastschalensitze.

Historischer Triebwagen 26

Der HTw 26 wurde 1926 in Wismar gebaut. Die elektronische Ausrüstung stammt von Siemens-Schuckert.

Das Fahrzeug gehört zu einer Serie von fünf Triebwagen, die die Schweriner Straßenbahn 1926 zur Verbesserung ihres Fahrtenangebotes beschaffte. Von den Triebwagen mit den Wagenummern 26 bis 30 gingen am 7. April 1945 leider zwei Wagen verloren. 

Zur Wiedereröffnung der Schweriner Straßenbahn am 1. Mai 1946 trugen die verbliebenen Wagen die Nummern 2 bis 4. Im Jahr 1952 wurde der heutige Museumswagen umgebaut. Die Fensterteilung wurde geändert, wobei gleichzeitig im oberen Bereich Klappfenster eingebaut wurden. Die beiden Stirnseiten erhielten durch den Fahrer leicht zu bedienende Fahrtzielanzeigen. Ebenso verschwanden die Liniennummern und die Dachscheinwerfer.

In diesem Aussehen war der Wagen bis 1972 im Personenverkehr eingesetzt. Danach wurde der Triebwagen auf Grund seiner leistungsstarken Motoren zum Winterdienstarbeitswagen und erhielt einen Schneepflug angebaut.

Seinen ersten Einsatz als historisches Fahrzeug erlebte der Wagen als „Pferdebahnwagen“ 1981 zum 100-jährigen Jubiläum der Schweriner Straßenbahn.

Im Jahr 2002 bot sich die Möglichkeit, den schon stark verschlissenen Wagen grundhaft neu aufzubauen und äußerlich in seinen Anlieferungszustand zu versetzen. Technisch wurde der Triebwagen ebenfalls überholt und den geltenden Bestimmungen der BOStrab angepasst.

Der Wagen hat 20 Holzlattensitze, von denen 12 quer und 8 längs zur Fahrtrichtung angeordnet sind.

Petermännchenfähre - der Fährbetrieb auf dem Pfaffenteich

Zur Geschichte des Fährverkehrs auf dem Pfaffenteich

Mitten in Schwerin, unweit vom Bahnhof, befindet sich das älteste noch erhaltene Bauwerk der Stadt Schwerin. Es ist kein Gebäude mit Zinnen, Türmen oder altersschwachen Giebeln. Es ist, wie es sich für Schwerin gehört, aus Wasser - der Pfaffenteich. Den Namen Pfaffenteich verdankt das Gewässer vermutlich den Domherren, die später am Ostufer ihre Gärten bestellten. 

Um 1840 begann Baumeister Georg Adolf Demmler am Süd- und Westufer die Phase der Bebauung und Begradigung des Pfaffenteichufers. Um 1865 entstanden die ersten Bauten am Ostufer. Die Stadt dehnte sich immer weiter um den Pfaffenteich aus. So wurde der Teich zum Hindernis, zum Beispiel um auf dem kürzesten Weg zum Bahnhof zu gelangen. Johann Bosselmann gab die Anregung, ein Fährboot einzusetzen. Am 19. Juli 1879 war es soweit, es hieß zum ersten Mal "Fährmann, hol über!". 

Im Jahre 1952 kaufte der Nahverkehr Schwerin ein Boot, das als offene Spreewaldfähre um 1924 gebaut worden war. Nach Umbauten wurde sie mit dem Namen "Schwerin" am 30. Juni zu Wasser gelassen. Bis 1972 fuhr diese Fähre ohne große Veränderungen, außer, dass die Holzaufbauten durch Metallelemente ersetzt wurden. 

1973 erhielt es nach einem weiteren Umbau seine heutige Form und 1978/79 wurde das Unterwasserteil der Fähre erneuert. Zum 100-jährigen Jubiläum des Fährbetriebes am 19. Juli 1979 auf dem Pfaffenteich erhielt die Fähre den Namen des Schlossgeistes von Schwerin - "Petermännchen". 1993 wurde die Fähre generalüberholt, das heißt, sie ist leiser und manövrierfähiger geworden und seine Rauchfahne ist verschwunden. Außerdem wurde eine neue Bestuhlung im Innenraum der Fähre vorgenommen, neue Fenster eingebaut, eine neue Lichtanlage installiert und selbstverständlich erstrahlt sie in den Farben des Nahverkehrs: weiß, blau und gelb.

Der Pfaffenteich hat 4 Anlegestellen: Arsenal, Zum Bahnhof, E-Werk, Schelfmarkt

Technische Daten

Länge über alles11,53 m
Breite über alles3,48 m
Seitenhöhe0,96 m
Fixpunkthöhe3,07 m
Mittlere Leertauchung0,44 m
Gewicht, leer15,30 t
Anzahl Plätze53

Der Ikarus-Konferenzbus "MANIKA"

Seit dem 2. April 1990 ist der Ikarus-Bus 280.02 mit der Nummer 118 für den Nahverkehr Schwerin unterwegs. Unter dem Kennzeichen BR 65-97 beförderte der Gelenkzug die Fahrgäste knapp ein Jahr durch die Landeshauptstadt. Dank des Nachläufers fanden bis zu 105 Gäste gleichzeitig im Fahrzeug Platz. Das Gelenk des Gliederbusses machte es möglich, dass der orangefarbene „Schlenker“ trotz seiner Länge von 16,5 Metern im gesamten Liniennetz eingesetzt werden konnte.

Er zählte zu den letzten neuen Fahrzeugen des ungarischen Herstellers, die beim VE(K) Nahverkehrsbetrieb eintrafen. Seine moderne Technik zum damaligen Zeitpunkt versprach eine lange Einsatzbereitschaft und war deshalb ausschlaggebender Punkt, ihn zum Werkstatt- und Abschleppwagen umbauen zu lassen. Den Auftrag dazu erhielt 1991 die Manika-Autotechnik GmbH in Güstrow.

Da ein Abschleppen mit dem Nachläufer nicht möglich gewesen wäre, wurde dieser demontiert und der Zug um sechs Meter gekürzt. Der ehemalige 190 PS starke Motor, ein MAN-Lizenzbau, wurde durch einen originalen MAN-Motor ersetzt. Dieser musste um 180 Grad gedreht eingebaut werden, da der vorgesehene Platz anderweitig zu klein gewesen wäre. Um schneller als Einsatzwagen erkannt zu werden, wurde der Bus umlackiert und erhielt die Signalfarbe rot. Von den 35 Sitzplätzen blieben noch sechs im Fahrzeug. Im Gegenzug dazu wurden zwei Gitterboxpaletten zusätzlich montiert. Diese dienten der Aufbewahrung von Kanthölzern, Bord-, Hebe- sowie dem Havariewerkzeug für Straßenbahnen. Auch eine Werkbank mit Schraubstock und Reserveräder füllten den Innenraum. So gut ausgerüstet, wurde der „Manika“ vom 27. April 1992 bis 30. Juni 2010 zur Bergung von Lkws und Bussen sowie bei Betriebsstörungen der Straßenbahnen eingesetzt. Die zulässige Anhängelast betrug bei einem Anhänger mit Bremse 7,5 Tonnen und 15 Tonnen beim Abschleppen.

Im Sommer 2010 war das Fahrzeug 20 Jahre für den Nahverkehr Schwerin im Einsatz. Diese Bereitschaft hatte ihre Spuren hinterlassen. Doch statt es zu verschrotten, entschied sich die Geschäftsführung für eine Generalüberholung und ließ den Bus zu einem Konferenzbus umbauen. Als erstes wurde der Innenraum entkernt. Sitze, Haltestangen, Reifen sowie Gitterboxen und Fußbodenbeläge verschwanden, die Fahrerkabine sowie die Seitenwandverkleidung demontiert.

Danach folgten die Entrostungsarbeiten im Innenbereich. Von Rost befallene Stellen wurden abgeschliffen und anschließend versiegelt, stark betroffene Flächen, wie im Radkastenbereich, durch neue Bleche ersetzt. Auch am Fußboden wurden Ausbesserungsarbeiten durchgeführt. Einige Holzplatten waren so stark abgenutzt, dass sie zum Teil erneuert werden mussten, unter anderem am Fahrereinstieg. Im Außenbereich waren ebenfalls viele Ausbesserungsarbeiten nötig. Neue Bleche für die Außenseite der Radkästen mussten zurechtgeschnitten, angepasst, eingebaut und mit Korrosionsschutz versehen werden. Weiterhin folgten Umbauarbeiten an den Schächten der Seitenverkleidung sowie Reparaturarbeiten an der Karosserie.

Bevor die Lackierung aufgefrischt werden konnte, wurden sämtliche Stoßstangen, Lampen, Rundumleuchten und Türen demontiert und eingelagert. Auch die Scheiben wurden durch Ausbau vor Bruch und Farbe geschützt. Als letzter Arbeitsschritt vor der Lackierung erfolgten die Bearbeitung und das Einsetzen der Fußbodenplatten.

Der neue rote Anstrich verlieh dem einstigen Gelenkzug im Februar 2011 wieder Glanz. Nachfolgend wurde das Projekt Konferenzbus schnellen Schrittes umgesetzt.

Während seit Januar 2012 auch wieder das Petermännchen die Außenseite ziert, erhielt im Februar der Fußboden einen neuen Belag. Im Monat darauf wurden die Seiteninnenwände mit grauem Filz verkleidet. Um den Bedürfnissen der Fahrgäste nachkommen zu können, ließ der Nahverkehr im Juni 2011 eine Theke inklusive Kühlschrank einbauen und installieren. Im Juli folgte eine Sanitäranlage.

Ende 2011 wurden 16 komfortable Sitze montiert. Zueinander ausgerichtet, ermöglichen sie allen Veranstaltungsteilnehmern die freie Sicht auf den Redner sowie auf die Präsentation. Diese kann mittels Beamer auf die ausfahrbare Leinwand projiziert werden. Projektor und Projektionsfläche sind fest an der Decke im hinteren Teil des Busses montiert. Als Ablage für Notizen dienen die vier Tische in der Fahrzeugmitte. Dank moderner Schnappverankerungen können diese je nach Bedarf aufgestellt oder entfernt werden. Sie hielten, wie auch die eigens für den Bus entworfenen Schränke, im März 2012 Einzug im Bus. In ihnen kann für die Veranstaltung benötigtes Equipment wie Flyer oder Programmübersichten eingelagert werden.

Neben seiner modernen Ausstattung imponiert das Fahrzeug auch mit historischen Elementen. So wurden zur Jahreswende 2011/2012 unter anderem die Fahrerrückwand von einem baugleichen Ikarus 280.02 übernommen, um ein historisches Fahrgefühl bei den Gästen entstehen zu lassen

Fast 22 Jahre nach seiner ersten Fahrt in Schwerin ist der Ikarus 280.02 wieder auf den Straßen der Landeshauptstadt unterwegs - als Konferenzbus. Seinen ersten Einsatz hatte er am 28. März 2012 zur Tagung des Aufsichtsrates der Nahverkehr Schwerin GmbH, der sich auf der Fahrt sehr wohl gefühlt hat.