gebaut 1957 im Waggonbau Gotha, elektrische Ausrüstung von VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke (LEW) „Hans Beimler“
Der Triebwagen wurde an die Berliner Verkehrsbetriebe geliefert. Seinen ersten Umbau erlebte der Wagen 1967, als er in einen Einrichtungswagen verwandelt wurde. Im Zuge einer Typenbereinigung kam er 1970 zu den Leipziger Verkehrsbetrieben und war hier bis 1989 unter der neuen Wagennummer 1327 auf den anspruchsvollen Nord-Süd-Linien im täglichen Einsatz.
Im Jahr 1973 kam der Wagen wieder nach Berlin, allerdings nicht zur Straßenbahn, sondern zum Reichsbahnausbesserungswerk "Roman Chwalek" in Berlin-Schöneweide, wo er eine umfassende Rekonstruktion über sich ergehen lassen musste. Nach einem etwas geruhsameren Leben als Arbeitswagen 5041 verabschiedete sich der Triebwagen im Jahr 2003 aus Leipzig und kam zur Nahverkehr Schwerin GmbH als historischer Triebwagen 21. Damit konnte auch ein Fahrzeug, dessen typgleiche Geschwister jahrelang in Schwerin im Einsatz standen, wieder der Öffentlichkeit für Sonderfahrten zur Verfügung gestellt werden.
Der Wagen besitzt 22 mit Kunstleder bezogene Quersitze.
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